Wirklich erfolgreich Geld verdienen mit Affiliate Partnerprogrammen

Von Geld verdienen1 Kommentar



Affiliate- oder Partnerprogramme können den nachhaltigen Erfolg eines ProBloggers ausmachen, lassen sich je nach Thema damit doch deutlich mehr Einnahmen generieren, als etwa mit Google AdSense & Co.

Wie man Affiliatemarketing erfolgreich in den eigenen Weblog integriert, zeigt ein tolles neues und vor allem sehr ausführliches gratis eBook zu der Thematik.

Wir sprachen mit Simon Kronseder, dem Online Marketing Manager der dahintersteckenden Projecter GmbH, was den Erfolg von Partnerprogrammen auf beiden Seiten (Publisher & Merchant) ausmacht:

Sie stellen eine wirklich tolle und vor allem kostenlose Komplettanleitung für das erfolgreiche Affiliate-Marketing zur Verfügung, das man fast schon als Standardwerk bezeichnen könnte. Was war die Idee und die Intention dahinter?

Vielen Dank für Ihr Lob, die positiven Reaktionen auf unser Affiliate Marketing eBook freuen uns sehr. Die Idee dahinter war, dass im Gegensatz zu anderen Online Marketing Themen noch keine umfassende Abhandlung zum Affiliate Marketing geschrieben wurde. Diese Lücke wollten wir schließen und zwar sowohl aus Affiliate- als auch aus Merchant-Sicht.

Als eigentliche Intention hatten wir das Ziel ein höheres Verständnis für Einsteiger im Kanal Affiliate Marketing zu schaffen und der – auch von erfahrenen Markteilnehmern – oft beklagten Intransparenz entgegen zu wirken.

Als Affiliate Agentur arbeiten wir mit beiden Parteien zusammen und haben oft das Gefühl, dass ein tieferes Verständnis für die andere Seite fehlt. Daher richtet sich das eBook sowohl an Affiliates als auch an Merchants und beleuchtet viele Schwerpunkte von beiden Seiten.

Kann es sich auch für einen erfolgreichen ProBlog lohnen, ein eigenes Partnerprogramm einzurichten, und was gilt es dabei vor allem zu beachten?

Ein Partnerprogramm dient dazu seine Produkte oder Dienstleistung zu vermarkten und eine vorab definierte Aktion zu erzielen, das kann beispielsweise ein Verkauf oder eine Anmeldung sein. Für professionelle Blogger stellt der eigene Content die Basis dieser Aktion.

Daher kann man zwei Varianten unterscheiden. Betreibt man einen klassischen Blog mit öffentlichen Artikeln, die mittels Affiliate Marketing, Adsense oder Direktbuchung monetarisiert werden, könnte man eine Anmeldung zum eigenen Newsletter oder Klicks aus themenrelevantem Umfeld als Aktion definieren. Beiden Aktionen steht allerdings kein direkter monetärer Gegenwert gegenüber.

Man muss also sehr genau wissen, wie man mit Newsletter-Abonnenten und Besuchern die getätigten Ausgaben wieder amortisiert. Für diese Art von ProBloggern hat sich die Buchung von Bannern in themenrelevanten Blogs als die einfachere Variante herausgestellt. Man zahlt einen Fixbetrag, vereinbart einen Testzeitraum von einem Monat und kann im Anschluss analysieren, ob sich die Investition gelohnt hat oder nicht.

Membership-Sites hingegen generieren feste Einnahmen, z.B. monatliche Gebühren pro Mitglied oder einmalige Zahlungen pro Beitrag. Es gibt also eine klar definierte Aktion, die Umsätze zur Folge hat. An diesen Umsätzen kann man als Blogger wiederum Partner beteiligen ohne ein finanzielles Risiko einzugehen. Beachten sollte man bei dieser Variante, dass man vor dem Start sein Provisionsmodell vollständig durchdenkt.

Die Provisionen sollten für die eigenen Affiliates interessant sein, aber auch für sich selbst. Desweiteren sollte man ansprechende Werbemittel in den gängigen, in Blogs eingesetzten Formaten bereit stellen. Zur Umsetzung des eigenen Partnerprogramms kann ich die Affiliate Software “Post Affiliate Pro” empfehlen. Mit dieser Lösung kann man sein Partnerprogramm ohne weitreichende Programmierkenntnisse aufsetzen.

Erst jüngst forderten wir mehr Qualität von einigen Affiliate-Agenturen, mit großem Zuspruch einiger Publisher. Fehlt es hier Ihrer Meinung nach an einheitlichen Standards in der Branche?

Simon Kronseder von Projecter

Ich würde hier nicht von einheitlichen Standards sprechen, da sich die angesprochenen Punkte primär auf den Bereich Service beziehen. Für Agenturen sehe ich die Unterstützung der Affiliates als ganz wesentliche Leistung. Die Affiliates generieren die Umsätze, daher sollte ihnen auch die entsprechende Wichtigkeit beigemessen werden.

Ein Beispiel: Als Kunde kann man auch Kassiererinnen im Supermarkt nicht vorschreiben, dass sie freundlich sein müssen ;) Es ist eine Frage der Unternehmensphilosophie, wie freundlich und hilfsbereit die Mitarbeiter sind. Ähnlich verhält es sich bei Agenturen, manche legen auf die Unterstützung der Affiliates mehr und manche eben weniger Wert.

Aber auch der Merchant steht hier in der Pflicht. Es gibt das Sprichwort „If you pay peanuts, you get monkeys”. Die intensive Betreuung von Affiliate ist zeitaufwändig und daher kostenintensiv.

Bei der Wahl seiner Affiliate Agentur sollte die Entscheidung also nicht nur nach finanziellen Aspekten getroffen werden, ansonsten leidet am Ende die Unterstützung der Affiliates. Legt der Merchant die Betreuung seines Partnerprogramms in die Hände einer Agentur, sollte er sich also bewusst sein, wie die Agentur seiner Wahl arbeitet.

Ihre Agentur ist hauptsächlich auf den Bereich Onlinemarketing spezialisiert. Wie auch wir derzeit sind immer mehr ProBlogger mit aufstrebenden Portalen auf der Suche nach einer guten SEM-/SEO-Agentur.

Unsere Inbox wimmelt jedoch täglich vor unseriösen Angeboten vermeintlicher Experten. Wie findet man einen guten Suchmaschinenoptimierer, den sich auch ein kleineres oder mittleres Portal leisten kann?

Vor der Auswahl des geeigneten Dienstleisters, ob Freelancer oder Agentur, sollte man sich bewusst sein, welche Leistungen man von der Zusammenarbeit erwartet und welches Budget man dafür in die Hand nehmen kann.

Für kleines Geld kann man im SEM eben keinen Long Tail Account betreuen oder im SEO kein hochwertiges Linkbuilding betreiben. Die Leistungen sind also stark mit dem Budget verknüpft, darüber sollte man sich im Klaren sein – aber das ist keine Eigenheit der Online Branche.

Trotz der Bemühungen der Branche um Transparenz, gibt es immer noch schwarze Schafe. Der fachliche Wissensvorsprung der Anbieter öffnet Tür und Tor für Trittbrettfahrer. Hat man die Möglichkeit, sollte man sich in seinem Bekanntenkreis umhören und Empfehlungen einholen.

Auch die Arbeitsweise der Agentur würde ich mir genau erklären lassen. Bekomme ich einen festen Ansprechpartner? Wie steht es um die Transparenz? Werden Erfolge messbar gemacht? Für kleine und mittlere Portale bzw. Budgets kann die Agenturvergütung im Vergleich zu den generierten Umsätzen relativ hoch ausfallen, umso wichtiger, dass am Ende des Monats auch Zählbares vorzuweisen ist. Performanceorientierung sollte daher ein wichtiger Bestandteil der Zusammenarbeit sein.

Was sollte man mit dem SEM/SEO der Wahl unbedingt vereinbaren, bzw. worauf gilt es zu achten, um einen möglichst nachhaltigen Erfolg zu erzielen?

Ziele ;) Ohne Ziele keine Messbarkeit und ohne Messbarkeit kann auch kein Erfolg nachgewiesen werden, schon lange kein nachhaltiger. Man kennt seine eigenen Ziele und Zahlen am besten, diese sollten die Basis für eine Zusammenarbeit sein.

Der Dienstleister oder besser Partner der Wahl sollte diese Ziele unterstützen und die gemeinsame Zusammenarbeit darauf ausgerichtet werden. Beispielsweise würde bei einem Shop mit 1000 Produkten und mehr eine Optimierung auf eine Handvoll Keywords zu kurz kommen. In diesem Fall bedarf es einer umfassenden Optimierung.

Im Bereich SEM ist es ein leichtes mit dem Conversion Tracking der Suchmaschinen Umsätze und Kosten zu kontrollieren. Anhand von Kennzahlen wie den CPA (Cost-per-Akquisition) lassen sich wiederum Ziele für die Zusammenarbeit definieren. Auch in der Suchmaschinenoptimierung unterstützen Trackingsystemen den Nachweis von Erfolgen. Rankings oder sogar generierte Umsätze können als Ziele bestimmt werden. Die angesprochene Performanceorientierung kann also helfen die Ziele im Auge zu behalten und nachhaltige Erfolge zu realisieren.

Ein paar Worte zu Ihnen und Projecter?

Wir sind eine junge Online Marketing Agentur aus Leipzig und bieten Beratung und Umsetzung in den Bereichen Affiliate Marketing, Suchmaschinenmarketing und Social Media Marketing an. Mittlerweile sind wir seit drei Jahren am Markt und auf eine Teamgröße von knapp 20 Mitarbeitern gewachsen.

Unsere Spezialisierungen sind die Betreuung von eCommerce Shops und die Entwicklung von Online Marketing Konzepten für kleine und mittlere Unternehmen, sowie Startups. Auf die Fahnen haben wir uns Transparenz und Performanceorientierung geschrieben und fahren mit diesem Ansatz sehr gut.

Zu mir: Ich bin seit Mitte 2009 bei Projecter an Board und eigentlich studierter Wirtschaftsinformatiker. Mittlerweile verantworte ich in meiner Funktion als Head of Affiliate den Bereich Affiliate Marketing bei Projecter und betreue unter anderem das Partnerprogramm von MYDAYS.

Wenn ich mich nicht gerade mit Online Marketing beschäftige, vertreibe ich mir die Zeit auf dem Beachvolleyballfeld und im Winter mit dem Snowboard auf dem Hang.

Wir bedanken uns bei Simon Kronseder für dieses aufschlussreiche Interview, und können das Affiliate-Marketing eBook wirklich jedem Blogger nahelegen, egal ob Einsteiger oder Profi im Partnerprogramm-Bereich.

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