Linktausch Spam: Jetzt wird “zurückgeschossen”

Es wird nicht ruhiger an der Spammer-Front, so dass ich überlegt habe, das Dauer-Bombardement einfach für mich zu nutzen:

Lässt sich damit vielleicht sogar der eine oder andere Euro verdienen?

Wenn die Spammer so großes Interesse an einem Backlink haben, ich hingegen ein paar Blogs besitze, die ich nicht mehr wirklich pflege, wieso sollte ich ihnen dann nicht anbieten, ein als solches gekennzeichnetes Advertorial bei mir zu kaufen?

Der Haken dabei:

Das Ganze soll natürlich Google Richtlinienkonform ablaufen, von daher würde ich die Links – neben der Markierung als “Anzeige” – als “NoFollow” auszeichnen.

Dann werden die Links aber natürlich deutlich unattraktiver für die Link-Spammer, selbst wenn ja auch NoFollow-Links positive Effekte haben.

Ich bin also mal gespannt, wie und ob ein fleißiger Linksammler auf mein Angebot reagieren wird.

Vorsicht: Solche Advertorials sollte man sicherheitshalber nur auf Blogs setzen, die man nicht mehr pflegt/weiterentwickeln möchte bzw. die keine Stammleser haben, und eben immer als Werbung kennzeichnen.

Sonst läuft man Gefahr sich mit einer schlechten Seite die man verlinkt selbst im Ranking “abzuschießen”, oder aber auch seine Leserschaft u.U. nicht wenig zu verärgern.

Foto: Zsuzsanna Kilian / Ungarn


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Kommentare

  1. Dani Schenker meint:

    Gute Idee. Ich denke allerdings, dass man solche Artikel auch in einem “guten” Blog veröffentlichen kann. Voraussetzung sollte natürlich sein, dass das Thema perfekt zum Blog passt, damit es die Leser auch interessiert. Und dass man auch seine eigene Meinung einbringen kann.
    Dann geht das durchaus in Ordnung.
    LG Dani

  2. @Dani: Ich hätte ein wenig Angst, dass die verlinkte Seite irgendwann von Google als “Bad Site” eingestuft wird, und das dann (trotz NoFollow) Auswirkungen auf meinen Blog hat. Trotzdem, wenn es wirklich passt und die Leser nicht “nervt” dass man Werbung macht ist das natürlich eine Möglichkeit.

  3. “danke für Ihre Antwort. Wir möchten dennoch von Ihrem Angebot Abstand nehmen.” So die erste Reaktion))

  4. Dani Schenker meint:

    Als die ganzen Trigami und co angefangen haben (die vermitteln ja so bezahlte Reviews), hat Google klar Stellung zu der Sache genommen. Wenn du den Artikel als Review kennzeichnest und die Links auf “nofollow” stellst, dann geht das in Ordnung ;-)

  5. Das schon, nur sind die bezahlten Links dann für die Linkkäufer deutlich unattraktiver.. Trotzdem würde ich es nur so, Google konform anbieten.. Mal schauen ob trotzdem noch jemand “anbeißt”..

  6. Dani Schenker meint:

    Gut, bei einem Review geht es auch nicht primär um die Links, sondern um Image und direkte Besucher. Denn dein Artikel ist dann ja bei Google zu finden und darüber kommen die Leute dann eben auf die entsprechende Seite.

  7. Das stimmt auch wieder. Ich hoffe ja immer noch, demnächst mal ein wirklich passendes Trigami-Review für eines meiner Blogs zu finden, irgendwie sind bislang meine Blogthemen nicht wirklich dabei))

  8. Dani Schenker meint:

    Ich kann mich auch nicht mehr an mein letztes Review erinnern… Keine Ahnung was da los ist. Wahrscheinlich ist der Trend vorbei…
    Direkt habe ich allerdings schon Reviews “verkaufen” können.
    Viel Glück damit ;-)

  9. @Dani: Kaum schreibe ich das, erhalte ich mein erstes hallimash.com Review, das einigermaßen passt. Das probiere ich doch gleich mal aus, Danke ;-)

    Hier wird übrigens sehr schön über deine Blog-Kommentarlösung diskutiert:

    http://www.blogprofis.de/neue-besucher-halten-und-zu-blog-freunden-machen/2565/

    Vielleicht kannst du uns dort verraten, wie du das genau umgesetzt hast?

  10. Dani Schenker meint:

    Die Anfrage von Hallimash habe ich auch eben bekommen ;-)

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