Der Corporate Blog des Monats Mai: Das Conrad Technik Weblog

Von Corporate Blogging25 Kommentare

Ein ganzes Team aus Autoren sorgt beim Conrad Blog schon ein Jahr nach dem Start für eine begeisterte Leserschaft.

Wir sprachen mit der Redakteurin Tanja Wolf von Conrad unter anderem darüber, wie man einen Technik-Weblog mit der notwendigen Leidenschaft erfolgreich betreibt und “belebt”:

Den wirklich guten Texten im Conrad Weblog merkt man nicht an, dass diese zu einem Firmenblog gehören. Ein besseres Kompliment kann man einem Corporate Blog eigentlich nicht machen. Wie fanden Sie und Ihr Team zu dieser Mischung aus Information und Entertainment für Technik-Begeisterte?

Vielen Dank für dieses Lob. Denn als wir im Sommer letzten Jahres mit dem Conrad-Blog anfingen wussten wir noch nicht, in welche Richtung er sich entwickeln sollte. Immer die richtige Mischung aus Information und Entertainment zu finden ist eine Kunst, die wir wahrscheinlich nie komplett beherrschen werden.

Jetzt für das Conrad Blog als Corporate Blog des Jahres 2011 abstimmen:

Endergebnis: 1877 Stimmen

(Nur eine Stimme je Besucher möglich, weitere Informationen zur Aktion hier)

Aber mit der Zeit entwickelt man ein Gespür dafür, was die Blogbesucher interessieren könnte und was man auch selbst lesen würde.

Conrad ist – was die verschiedenen Direktmarketing-Werbemaßnahmen angeht – sehr präsent und aktiv bei seinen (potenziellen) Kunden. Soll der Blog dabei unterstützen, oder bildet er eher ganz bewusst ein „Gegenangebot“?

Ich sehe den Blog eher als News-Magazin, das man gerne durchblättert, weil es interessante Themen aufgreift, grundlegende Informationen weitergibt und unterhaltsam ist.

Wenn Conrad clevere, neue Produkte ins Sortiment aufnimmt haben wir kein Problem damit, diese vorzustellen, aber bewusst bewerben wollen wir mit dem Blog nichts.

Über 30.000 Fans auf Facebook – wie erreicht man dies?

30.000 Fans sind eine Hausnummer für ein Unternehmen. Wir waren wahnsinnig stolz, als diese Zahl erreicht wurde. Dahinter stecken sicher auch Aktionen und Kampagnen, aber vor allem ein offener Dialog mit Kunden und neu dazugewonnenen Fans.

Uns war klar, dass es nicht reicht dass Conrad nur „in Facebook ist“, sondern auch auf Anfragen reagieren muss und zeigt „Wir sind für euch da.“ Nur dann wird man auf dieser Plattform erfolgreich sein. Diese Strategie verfolgen wir darum auch konsequent.

Das Feedback das wir über Facebook erhalten, positiv wie negativ, wollen wir nicht mehr missen.

Unser Blog und unsere Facebook-Fanseite sind Symbol unseres Dialogverständnisses. Beide ergänzen sich gegenseitig.

Welche Arten von Artikeln lesen Ihre Blog-Kunden am liebsten, welche „provozieren“ die meisten Kommentare?

Wenn wir über die Eröffnung neuer Conrad-Filialen bloggen, steigen unsere Besucherzahlen erwiesenermaßen. Aktionen aus dem Bereich Modellbau, wie die Namenssuche für ein Modellauto, und Beiträge über die aktuellsten Meldungen werden laut unserer Statistiken am meisten angeklickt und kommentiert.

Einen Riesenerfolg für unseren bis dato noch recht jungen und unbekannten Blog haben wir erreicht, als wir über die Bauteile für das Fahrradschloss aus unserer TV-Werbung berichteten. Schon tags drauf wurden wir von Blogs weltweit zitiert, unser YouTube-Clip wurde über eine halbe Million Mal aufgerufen.

Es gibt unzählige Informationsportale im Technik-Bereich. Was können Sie all jenen raten, die auf diesem Gebiet dennoch einen weiteren, möglichst erfolgreichen Weblog starten wollen?

Tanja Wolf aus dem Conrad Blog-Team

Ich kann ihnen raten, sich von Anfang an von anderen abzuheben. Wenn sich ein Blog traut eine eigene Persönlichkeit zu haben, seine eigene Meinung zu vertreten oder eine andere Zielgruppe anzusprechen, wird er authentisch.

Ein Corporate Blog wie unser Conrad-Blog mag zwar kein reiner Technik-News-Blog sein. Aber das war auch nicht unser Anspruch. Wir verfolgen natürlich auch viele andere Technik- und Corporate-Blogs, aber gehen bewusst einen anderen Weg als diese.

So veröffentlichen wir z.B. täglich 1-2 neue Beiträge und achten auf einen abwechslungsreichen Themenmix. Unsere kontinuierlich steigende Leserschaft honoriert das mit regelmäßigen Besuchen.

Muss man nicht selbst ein wenig „technikverrückt“ sein, um über diese Thematik wirklich interessant und relevant schreiben zu können?

„Technikverrückt“ zu sein schadet dabei auf keinen Fall! Wenn ich mich nicht für Technik begeistern könnte, wäre ich bei Conrad bei der falschen Adresse gelandet.

Ein paar Worte zu Ihnen und Ihrem Blog?

Zusammen mit meinen Kollegen Peter Bräutigam und Frank Winkler bilde ich das Redaktionsteam des Conrad-Blog. Wir sind organisatorisch der Marketing-Abteilung Content Management zugehörig.

Unsere Charaktere und Leidenschaften sind grundverschieden, aber uns verbindet die Begeisterung für Technik und unsere Arbeit. Und das trifft auch auf all unsere Gastautoren zu, die immer wieder einmal Beiträge verfassen.

Von unserer Zentrale Hirschau aus koordinieren wir die Themen und Inhalte, die mitunter aus all unseren 25 bundesweiten Filialen oder aus dem Customer Care in Wernberg eingehen. Hinter dem Blog steht also das gesamte Technik-Knowhow des Unternehmens.

Wir bedanken uns für das Interview, und wünschen dem Blogger-Team von Conrad weiterhin viel Erfolg!

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