Blogger vorgestellt: Der blendwerk Fotoblog von Wolfgang Armbruster

Von Sonstiges6 Kommentare

Es freut mich sehr, dass ich heute einen Bloggerkollegen aus meiner alten Heimatstadt Freiburg vorstellen darf:

Fotograf Wolfgang Armbruster betreibt mit dem blendwerk Freiburg-Blog ein tolles Portal rund um seine Berufung, die professionelle Fotografie.

Und ganz nebenbei kann er uns noch ein paar schöne Tipps zur optischen Gestaltung von Blogs geben, aber lest selbst:

Wolfgang, du verbindest deinen Fotoblog auch mit vielen nützlichen geschriebenen Informationen. Was ist der Grund hierfür, da viele Fotostudios ja „einfach“ nur ihr jeweiliges Portfolio hochladen?

Vielen Dank zunächst für deine Einladung zum Interview. Aber um auf die Eingangsfrage zu antworten: der einfache Grund hierfür ist, dass ich ein “Community”-Mensch bin und Fotografie nicht im stillen Kämmerlein betreiben möchte.

Feedback und der Austausch mit anderen Fotografen oder Bildbearbeitern ist mir sehr wichtig. Da ich selbst viele interessante Informationen aus anderen Fotografie-Blogs beziehe, möchte ich das was ich kann, ebenfalls zur Verfügung stellen. Für mich gibt es da keine Geheimnisse.

Was ist der Blendwerk-Blog für dich: mehr Hobby? Kommunikation mit deinen Kunden? Eine Möglichkeit auf das Studio aufmerksam zu machen?

Eigentlich alles zusammen. Vor etwa zwei Jahren habe ich angefangen zu bloggen, weil mir meine vorige Website zu statisch war. Zunächst war es als eine Art Tagebuch gedacht, in dem ich mehr für mich selbst geschrieben habe.

Mittlerweile habe ich überregional als Foto-Blogger einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht und kann mit der Foto-Gemeinde über meinen Blog in Kontakt bleiben. Natürlich ist es auch meine Absicht, damit Kunden anzulocken, was ebenfalls ganz gut funktioniert.

Wir haben mit dir ja den perfekten Grafik-Experten an der Hand :-): Wenn sich jemand schwer tut mit der optischen Gestaltung seines Blogs, gibt es ein paar einfache Tricks, „müde“ Grafiken und Fotografien interessanter zu platzieren bzw. zu gestalten?

Da muss ich dich leider enttäuschen – ein Grafik-Experte bin ich überhaupt nicht. Ich behaupte, dass ich einen ganz guten Blick für Farblooks und Bildgestaltung habe, was mir in der Fotografie natürlich nützlich ist.

Wenn man aber nur über müde und langweilige Grafiken und Fotos verfügt, sollte man sich im Sinne eines “Weniger-ist-mehr” eher begrenzen und warten, bis man von der Muse geküsst wird.

Du stellst auf deinem Blog schon auch einmal „die Konkurrenz“ vor. Welche Erfahrungen hast du damit gesammelt, und hast du keine Sorge – wie vielleicht so manch anderer Firmenblogger – für diese Werbung zu machen?

Für mich gibt es eigentlich keine Konkurrenz, sondern nur Kollegen. Wenn ich andere Fotografen und ihre Portfolios vorstelle, dann deshalb, weil ich von ihrem Können beeindruckt und überzeugt bin.

Falls mir deswegen Jobs entgehen sollten, hat es den einfachen Grund, dass jemand anderes besser ist als ich – oder billiger…

Du veranstaltest auch Workshops zum Thema Fotografie- und Bildbearbeitung. Wie sehr kannst du professionellen Bloggern raten, lieber komplett auf eigenes Bildmaterial zurückzugreifen?

Eigenes Bildmaterial macht einen Blog natürlich sehr “unique”. Als Foto-Blogger sollte das selbstverständlich sein. Allen anderen empfehle ich das aber auch – sofern man eine Kamera bedienen kann und Ideen hat.

Ansonsten kann man sich auch über Micro-Stock-Agenturen für wenig Geld gute Bilder beschaffen. Fotos bedenkenlos aus dem Internet zu kopieren, verbietet sich aus Urheberrechtsgründen natürlich absolut. Bilderklau ist leider weit verbreitet. Meine Bilder habe ich schon auf sämtlichen Erdteilen wiederentdeckt.

Fotograf Wolfgang Armbruster

Was würdest du in diesem Zusammenhang zu dem Argument sagen „ich weiß gar nicht welche Motive ich für meine Beiträge nehmen sollte“, wie stehst du zu eher abstrakten Fotos für Blogartikel, passt das in allen thematischen Bereichen?

Eine etwas abstrakte Frage, die nicht so leicht zu beantworten ist.

Grundsätzlich ziehe ich für Blogartikel Bilder vor, die eine klare und zum Inhalt passende Aussage haben. Aber das muss jeder Blogger für sich entscheiden.

Ich würde mir überlegen, welche Motive zur Kernaussage des Artikels passen und dementsprechend eigene Bilder produzieren oder Stock-Fotografien verwenden.

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