
Selbst als neutraler bzw. kritischer Blogger kommt es ja doch immer wieder einmal vor, dass man sich – ganz ohne Hintergedanken – positiv über ein Unternehmen, ein Produkt oder eine Dienstleistung äußert.
So schreibt man beispielsweise einen Erfahrungsbericht oder einen Testartikel wenn der neue Provider beim ersten Servicefall besonders gut und hilfreich reagiert, ein kostenpflichtiges Tool überzeugt (siehe etwa diesen Beitrag), man einen neuen tollen Themeanbieter entdeckt und vieles weitere mehr.
Da freut sich die Presseabteilung
Auch bei anderen – nicht technischen – Blogthemen ist dies natürlich immer wieder einmal der Fall. Hat man einen solchen Blogbeitrag verfasst, so sollte man sich nicht scheuen, einen “Beleglink” beim entsprechenden Unternehmen, Buchautoren, Verband, Dienstleister etc. einzureichen, im besten Fall direkt bei der dortigen Presseabteilung. Versehen mit der Bitte bzw. Anmerkung man würde sich über die Aufnahme in den dortigen Pressespiegel bzw. vergleichbare Seiten freuen, hat mir persönlich dies schon so manchen schönen und vor allem werthaltigen Backlink eingebracht.
Das funktioniert natürlich nicht immer, aber wenn es nur in jedem dritten oder vierten Fall zu einer Erwähnung und damit Verlinkung führt, so kann das eigene Blog Marketing davon nur profitieren, sei es durch neue Leser oder Verweise.
Ehrlich sollte es schon sein
Auf keinen Fall sollte man solche Berichte jedoch rein kalkuliert forcieren. Ein positiver Beitrag zu einem Produkt oder einer Firma, die man gar nicht kennt, oder nicht weiter empfehlen würde, nur um einen solchen Link “abzustauben”? Das würden sowohl die eigenen Leser als auch die Unternehmen selbst zu Recht irgendwann herausfinden und auch verweigern.
Dennoch kann gerade für Blogger der gute alte Grundsatz gelten: “Tue Gutes und rede darüber”. Vor allem wenn man als Qualitätsblogger ja auch wirklich oftmals sehr viel “Gutes” tut, ohne immer gleich eine Gegenleistung einzufordern oder zu erwarten.









Hallo Michael :)
Ja, das klappt mitunter sogar ausgesprochen gut und ist auch unter einem anderen Gesichtspunkt zu empfehlen.
Dafür zwei Beispiele:
1) Letztens habe ich über einen recht frischen Anbieter berichtet, der aus Tschechien importiert wurde, dementsprechend sah dann auch die Rechtschreibung, die Aufmachung und eben viele kleine Details aus.
Darüber habe ich natürlich auch geschrieben und letzten Endes den Auftrag bekommen, alle Artikel ins Reine zu bringen, natürlich für eine vergütung.
2) Oftmals haben sich bei mir schon Partnerschaften durch das Verweisen und “Darauf-Aufmerksam-Machen” ergeben, gerade im Bereich der direkten Vermarktung von Werbeflächen. Denn auch wenn die eigenen Besucherzahlen steigen, vergisst man manchmal, dass 20.000 monatliche Besucher recht viel erscheinen, aber das noch lange nicht bedeutet, dass einen auch nur irgendeine Firma auf dem Schirm hat.
Beste Grüße
ich
@Jonas: gut dass du darauf hinweist. Man hat oftmals auch einen indirekten Effekt durch solche Meldungen: Neue Kooperationen, Aufmerksamkeit, Leser, Follower u.v.m..
Und nicht zu vergessen das – wie du ja erwähnst – “ködern” potenzieller Werbepartner. So erlebt man es immer wieder, dass vom Thema her ideale Nischen-Werbepartner das eigene Portal noch nicht kannten, auch wenn man selbst weiß dass dieses mit führend in der jeweiligen Nische ist..
Selbstwahrnehmung und Außenwahrnehmung klaffen eben oft auseinander))
Es ist ja so, dass man bei jedem Blogbeitrag wirklich seine Meinung weitergeben möchte, um damit auch anderen zu helfen. Man hat natürlich mit bestimmten Artikeln oder Marken positive Erfahrugen gemacht und möchte diese gerne weitergeben. Der Gedanke eine Beleglink weiterzureichen ist eine tolle Idee, die allen weiterhilft. Vielen Dank dafür!
Danke für den Tipp, die Idee mit dem Beleglink hatte ich noch nicht.
Danke dir, für die Idee. So etwas vergisst man wirklich immer wieder und wundert sich, warum man nicht von den “Richtigen” gefunden wird. Man sieht halt des Öfteren den Wald vor lauter Bäumen nicht. ;)
@Ronny: gerne. Ist mir auch eher zufällig aufgefallen, als ich einmal ein Unternehmen rein der Info halber informierte)) Und nicht jede Firma hat leider ein funktionierendes Medienmonitoring (ich glaube sogar die wenigsten)
Das ist wirklich ein guter Weg den man aber meist ausser Acht lässt, den wer denkt schon gross darüber nach das man einen Artikel beim jeweiligen Unternehmen ankündigt…im Fall des Provider freut man sich eben nur das einem geholfen wurde und schreibt vor Freude einen Artikel darüber…meist denkt man dann aber nicht weiter…so wie hier der Fall ist!
Den Tipp werde ich mir jetzt merken und auch mal probieren!
MfG
Csaba
Ein toller Artikel! Vor allem der letzte Satz, in dem viel Wahres liegt, hat mich echt beeindruckt. Ich stimme dir darin voll zu. Einen wirklich professionellen und guten Blogger zeichnet aus, dass er Leuten einen Mehrwert bietet und Antworten auf Fragen liefert, ohne daran gleich an den eigenen Geldbeutel zu denken. Leider gibt es davon meiner Meinung nach viel zu wenige.
Lg Simon
Michaels Idee mit dem “Beleglink” ist klasse, da hätte ich selbst drauf kommen können, bin ich aber nicht. :-)
Meine Idee, wie man in ähnlicher Weise Backlinks generieren kann, ist eine Interviewanfrage. Hiermit generiert man sich erstens gute Inhalte und das Interview wird oftmals verlinkt.
Probiert es einfach mal aus.
Hab jetzt grade den Block gefunden und bin total begeistert von der Idee mit dem Beleglink. Das ist eine tolle Idee, danke dass Du uns darauf aufmerksam machst. Man denkt meist voller Übereifer gar nicht an diese Möglichkeit, da man ja vorrangig darauf bedacht ist einen guten Artikel ins Netz zu stellen und seinen ganzen Elan da reinhängt. Fritz, auch Deine Idee, mit Interviewanfragen Bachlinks zu regeneriernen ist spitze, Werds morgen gleich ausprobieren, lg
Gute Idee. Gerade in einer Zeit wo Google mal wieder verrückt spielt. Erinnert mich an was Ich früher immer in irgendwelchen Ebooks gelesen habe. Wer seinen Lesern helfen will schreibt bessere Texte als Jemand Der in erster Hinsicht ans Geld denkt und wird darum letztendlich auch erfolgreicher sein.